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Ich bin nicht kompliziert, sondern eine Herausforderung

Hundegestützte Förderung bei Kindern mit Autismus

In der hundegestützten Förderung übernimmt der Hund die Rolle des Co-Therapeuten. Durch die Anwesenheit des Hundes kann eine entspannte Atmosphäre hergestellt werden, das Interesse des Kindes/Jugendlichen soll geweckt werden und somit ein gemeinsamer Fokus hergestellt werden.

Kinder/Jugendliche mit Autismus können leichter Kontakt zum Hund herstellen als zu anderen Menschen.

Für sprechende Kinder/Jugendliche mit Autismus kann durch den Hund ein Gesprächseinstieg zwischen Kind und Therapeut geschaffen werden. Der Hund übernimmt eine Brückenfunktion, da der anfängliche Kontakt zwischen Kind/Jugendlichen und Therapeut indirekt über das Tier stattfindet.

Die Kinder/jugendlichen fühlen sich in Anwesenheit des Hundes sicherer und erlangen im Laufe der Maßnahme zusehends an Selbstbewusstsein, wodurch die bereitschaft und Fähigkeit zur Kommunikation deutlich verbessert wird.

Darüber hinaus fördert der Hund:

  • Motivation
  • Soziale Kompetenz
  • Identifikationsobjekt
  • Projektionsobjekt
  • Katalysator (Hund ist inaktiv, soll enthemmend oder beruhigend wirken, soll Gespräche erleichtern
  • Beziehungswahrnehmung

Finanzierung:

§ 35a SGB VII über das Jugendamt
§ 27 1.AG-KJHG für noch nicht eingeschulte Kinder als Maßnahme der Frühförderung
§§ 53,54 SGBXII als ambulante Eingliederungshilfe im Rahmen der Sozialhilfe